Die Operation "Gomorrha"
Der Feuersturm in Hamburg
Ende Juli 1943 begann in Hamburg einer der verheerendsten Bombenangriffe des 2. Weltkrieges. In mehreren Wellen überzogen alliierte Bomberverbände die Stadt mit Brand- und Sprengbomben, um gezielt die Moral der Zivilbevölkerung zu brechen und durch das "Dehousing" die Lage in der für die Rüstung wichtigen Stadt zu erschweren. Neben Zielen im Hafen trafen die Angriffe vor allem auch Wohnbezirke in Hammerbrook und Rothenburgsort, die das Gesicht dieser einstigen Wohnquartiere unwiederbringlich zerstörten. Wir rufen uns vor Ort die "Operation Gomorrha" in Erinnerung und suchen die Spuren im Stadtteil und letztlich für die ganze Stadt. Denn seitdem fehlen Hamburg bis heute diese Gebiete, die einst dicht besiedelt waren und heute das wenig einladende Entree für alle Gäste bilden, die aus dem Süden über die Elbe kommen.
Referent
Anna Prochotta
Profil und Veranstaltungen anzeigen
Einen Augenblick bitte…
Die Anmeldung wird übermittelt.